Was ist eine Übungsfirma?

Eine Übungsfirma ist ein Unternehmen, das Güter oder Dienstleistungen auf fiktiven Märkten anbietet. Auch der Zahlungsverkehr wird über fiktive Konten abgewickelt. Das bedeutet, dass kein finanzielles Risiko entsteht. Übungsfirmen bilden das Wirtschaftsleben praxisnahe ab, wodurch den TeilnehmerInnen die Möglichkeit geboten wird, Erfahrungen, die sie in ihren Praktika benötigen, in einem geschützten Rahmen zu erlernen. Die TeilnehmerInnen betreiben ein Unternehmen. Sie ein- und verkaufen Waren bzw. Dienstleistungen, übernehmen den Zahlungsverkehr und erledigen Behördenwege.

Die ACT beschreibt eine Übungsfirma wie folgt:
„In einer Übungsfirma fallen alle der Praxis entsprechenden branchenspezifischen Geschäftsfälle an. Die damit verbundenen Arbeiten sind unter Berücksichtigung der kaufmännischen Usancen und der rechtlichen Voraussetzungen durchzuführen. Allerdings sind Waren und Dienstleistungen sowie das für die Zahlung erforderliche Geld nicht real vorhanden. In unserer heutigen virtuellen Welt fällt das eigentlich gar nicht mehr auf.“ (Download: http://www.act.at/page.asp?id=630 (05.06.2013)


Warum Übungsfirmen in der Lehrlingsausbildung?

Die Lehrinhalte der wirtschaftlichen Unterrichtsgegenstände in der Berufsschule können mittels der Übungsfirma praktisch angewandt werden. Diese Anwendung trägt maßgeblich zum Verständnis der Inhalte bei. Außerdem wird das Wissen durch die Selbsterfahrungen in der Übungsfirma gefestigt. Unsere TeilnehmerInnen können in der Übungsfirma Aufgaben übernehmen, die sie in ihren Praktika nicht erlernen. Beispielsweise werden Lehrlinge in technischen Berufen selten Rechnungen schreiben, Lieferscheine kontrollieren oder Reklamationen bearbeiten. In ihrem späteren Berufsleben stellen diese Tätigkeiten möglicherweise einen grundlegenden Teil ihrer Arbeit dar. Die Übungsfirma ist eine zeitgemäße Methode, wirtschaftliche Inhalte zu vermitteln bzw. zu festigen.

Unsere ÜFAs

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